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Wanderung

Von Engen über das Napoleonseck zum Hohenhewen

· 4 Bewertungen · Wanderung · Hegau
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Schwarzwaldverein Radolfzell Verifizierter Partner 
  • Grillplatz im Fanzosenwäldle
    / Grillplatz im Fanzosenwäldle
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Rastplatz beim Franzosenkreuz
    / Rastplatz beim Franzosenkreuz
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Wetzelstein zum 50. Jubiläum des Querweges Freiburg - Bodensee
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Napoleonseck
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick zum Hohenhewen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Waldweg am Hohenhewen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Grillplatz auf dem Hohenhewen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Aussichtsplattform auf dem Hohenhewen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Burg Hohenhewen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick vom Hohenhewen auf Engen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick über den Hewenhof zum Alten Postweg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick vom Hohenhewen zum Hohenkrähen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Almenhütte
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
m 900 800 700 600 500 12 10 8 6 4 2 km Hauserhöfe 3 u. 4 Hohenhewen Napoleonseck Franzosenkreuz Anselfingen

Die Rundwanderung bietet zahlreiche Panoramablicke auf das „Hegauer Kegelspiel“ – einstige Vulkankegelberge, welche heute die Landschaft im Hegau prägen.
leicht
13,8 km
4:00 h
450 hm
450 hm

Ausgangsort der Rundwanderung ist die kleine Stadt Engen im Hegau. Ihr Hausberg ist der 846 Meter hohe Hohenhewen. Der markante Basaltkegel überragt die umliegende Hegaulandschaft um 300 Meter. Aus seiner ursprünglich keltischen Bezeichnung Hewen (Bergkuppe) soll sich der Name für die umgebende Landschaft ableiten: der "Hewengau" ist durch zahlreiche Phonolith- und Basaltberge geprägt. Wegen seiner neun Vulkankegel bezeichnete der Heimatdichter Ludwig Finckh den Hegau auch als „des Herrgotts Kegelspiel“. Die im 12. Jahrhundert errichtete Burg Hohenhewen widerstand zahlreichen Belagerungen bis sie im Dreißigjährigen Krieg durch bayerische Landsknechte zerstört wurde. 1896 wurde die Ruine des Nordbaus über eine eiserne Wendeltreppe erschlossen und mit einer Aussichtsplattform versehen. 1937 legte der Schwarzwaldverein Engen e. V. die Burgruine frei. Vom Gipfel des Berges aus erstreckt sich das Panorama von der darunterliegenden Stadt über die benachbarten Orte und die Vulkanberge Neuhewen (867 m), Hohenstoffeln (844 m), Mägdeberg (664 m), Hohenkrähen (644 m) und Hohentwiel (686 m). Bei guter Sicht können wir den Bodensee und sogar die Alpen sehen. Seit 1982 ist ein 39 Hektar großer Teil des Hohenhewen als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Autorentipp

Zum Ausklang der Wanderung laden in der malerischen Altstadt von Engen zahlreiche Lokale zur Einkehr ein.
Profilbild von Walter Biselli
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 14.04.2020

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
809 m
Tiefster Punkt
516 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Route verläuft auf unkritischen Wegen.

Weitere Infos und Links

Tourist-Information Engen
Marktplatz 4
78234 Engen
Tel. 0 7733 / 502-249
www.engen.de

 

Hegau Tourismus e.V.
Hohgarten 4
D-78224 Singen
Tel. + 49 (0)7731 85-262
Fax + 49 (0) 7731 85-513
tourist-info.stadt@singen.de
www.hegau.de

 

Schwarzwaldverein:
www.schwarzwaldverein.de
Tour im Wanderservice des Schwarzwaldvereins:
www.wanderservice-schwarzwald.de/de/tour/16733891

 

Schwarzwaldverein Engen e.V.
www.schwarzwaldverein-engen.de

 

Start

Bahnhof Engen (517 m)
Koordinaten:
DG
47.855866, 8.772663
GMS
47°51'21.1"N 8°46'21.6"E
UTM
32T 482994 5300305
w3w 
///nische.erprobte.gegründetes

Ziel

Bahnhof Engen

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof Engen aus starten wir nach SW mit dem Blick auf den Hausberg der Stadt. Zunächst geht es durch die Unterführung, an der Ampel über die Hegaustraße, nach rechts in die Scheffelstraße und beim Wegweiser „Fuchsloch“ im Linksbogen auf die Hewenstraße.

An der Kreuzung mit der „Ludwig-Finckh-Straße“ folgen wir dem Querweg Freiburg – Bodensee (Markierung: weiß-rote Raute auf gelbem Grund) nach rechts Richtung „Napoleonseck“. Der Weg „Zum Franzosenwäldle“ verlässt wenig später die Stadt und führt zu dem kleinen Wald hinauf und weiter zum Franzosenkreuz mit einem Gedenkstein für die Gefallenen der „Schlacht von Engen“ gegen Österreich vom 1. - 3. Mai 1800. Von hier aus lohnt ein Blick zurück über Engen bis nach Aach.

Beim Wegweiser „Boschental“ verlassen wir den Querweg noch vor dem Napoleonseck. Dort war der Gefechtstand Französischer Truppen in der Schlacht um Engen. Napoleon selbst war vermutlich nie hier.

Mit der gelben Raute biegen wir nach links ab in Richtung „Hohenhewen“. Nach Westen öffnet sich der Blick über den kleinen Bisberg (767 m) hinaus auf Watterdingen.

An den Hauserhöfen und am Hewenhof vorbei kommen wir „Am Hewenhof“ zum Fuß des Hohenhewen und treffen beim Wegweiser „Bartellen“ auf den Querweg Schwarzwald – Jura – Bodensee (Markierung: grüne Raute auf gelbem Grund), der uns nach Engen zurück begleiten wird. Zusammen mit dem Premiumweg „Hewensteig“ führt der Waldweg im Linksbogen zum „Gedenkkreuz“ für den am Hohenhewen tödlich verunglückten Pfarrer und Heimatforscher Josef Hoh.

Der Rechtskurve folgend gehen wir weiter hinauf zur ehemaligen Vorburg und betreten durch das gut erhaltene Burgtor den Innenhof der Burg Hohenhewen mit Grillstelle und Rastplatz (844 m). Über eine eiserne Wendeltreppe können wir zur Aussichtsplattform auf der ehem. Nordmauer hinaufsteigen um von dort den Panoramablick auf die Hegauberge zu genießen.

Wieder zurück, gehen wir auf dem „Herrenweg“ aussichtsreich am Waldrand entlang bergab. Der Aussicht über den Hewenhof in den westlichen Hegau folgt wenig später eine Rastbank mit Blick auf den Hohenkrähen. Von der „Almenhütte (563 m)“ mit einem Grill- und Rastplatz steigen wir nach „Anselfingen“ hinab und kehren zwei Kilometer später nach Engen zurück.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Der Bahnhof Engen liegt an der Gäubahn (Stuttgart–Singen) und der Schwarzwaldbahn (Offenburg–Konstanz). Als Regionalbahn verbindet der Seehas die Städte Engen und Konstanz.

Fahrplanauskunft:

Verkehrsverbund Hegau-Bodensee (VHB): www.vhb-info.de
Nahverkehr Baden-Württemberg: www.efa-bw.de
Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

Anfahrt

Anfahrt nach Bahnhofstraße, 78234 Engen (UTM 32T 482958 5300318).

Parken

Parkplätze beim Bahnhof

Koordinaten

DG
47.855866, 8.772663
GMS
47°51'21.1"N 8°46'21.6"E
UTM
32T 482994 5300305
w3w 
///nische.erprobte.gegründetes
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarten des Schwarzwaldvereins:

  • W259 Blumberg, Maßstab 1:25 000, ISBN 978-3-86398-485-4, Ausgabe 2018
  • WHE Hegau, Maßstab 1:35 000 (grüne Serie), ISBN 978-3-86398-419-9, Ausgabe 2017

Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg.

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil, evtl. Teleskopstöcke; ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs

Fragen & Antworten

Frage von Michaela Braunschweiger · 23.04.2020 · Community
Ist der Weg Kinderwagen geeignet?
mehr zeigen
Antwort von Christopher Kohn · 23.04.2020 · Community
Größtenteils ja. Aber der Auf- und Abstieg zum Hohenhewen leider nicht

Bewertungen

4,2
(4)
Profilbild
Jonas Witzig
04.05.2020 · Community
Wie schon beschrieben, wegetechnisch jetzt nicht das allergrößte Highlight, dafür landschaftlich genial und wandernswert.
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Christopher Kohn
29.03.2020 · Community
Viel Asphalt, Aber bei guter Sicht sehr schöner Ausblick auf die Alpen.
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Gemacht am 29.03.2020
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
13,8 km
Dauer
4:00h
Aufstieg
450 hm
Abstieg
450 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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