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Wanderung

Zum Kotzen schön - mit Otto Dix unterwegs am Schiener Berg

Wanderung · BodenSeeWest · geöffnet
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REGIO Konstanz-Bodensee-Hegau e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
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    Foto: Kultur- und Gästebüro Gaienhofen, Kultur- und Gästebüro Gaienhofen
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  • / Otto Dix Haus
    Foto: Atelier Vobiller, Atelier Vobiller
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m 700 600 500 400 4 3 2 1 km Kunstroute Station 18 - Eugen Segewitz Kunstroute Station 16 - Erich Heckel Kunstroute Station 17 - Erich Heckel Museum Haus Dix Schloss / Burg

Die aussichtsreiche Tour auf den Spuren von Otto Dix bietet weite Blicke auf den westlichen Bodensee und den Thurgauer Seerücken.
geöffnet
leicht
4,9 km
1:30 h
157 hm
161 hm
Der Maler Otto Dix liebte nicht nur kräftige Farben sondern auch kräftige Ausdrücke. Verbannt in die Landschaft fühlte sich der Stadtmensch Dix und hat doch Gefallen an ihr gefunden, immer wieder hat er den Blick oberhalb seines Hauses auf den Bodensee und den Thurgauer Seerücken gemalt.

Autorentipp

Unbedingt zu empfehlen: Kaffee und Apfelkuchen auf der Terrasse des Museum Haus Dix
outdooractive.com User
Autor
Helmut Fidler
Aktualisierung: 23.06.2020

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
542 m
Tiefster Punkt
407 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Museum Haus Dix, Gaienhofen-Hemmenhofen (424 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.672723, 8.961051
UTM
32T 497076 5279926

Ziel

Museum Haus Dix

Wegbeschreibung

Wir starten unsere Wanderung mit einem Besuch des Museum Haus Dix. Von der Dixschen Terrasse sehen wir die Türme des Tagungshotel Schloss Marbach, unserem ersten Ziel. Wir überqueren die Landesstrasse und folgen dem Radweg bis zum Schloss. Der Schlosspark ist Privatbesitz und bleibt uns versperrt. In der dem Schloss gegenüberliegenden Villa wohnte Dix Freund Ascher, den er auch portraitiert hat. Etwa auf Höhe des Parkplatzes zweigt auf der gegenüberliegenden Straßenseite in einer spitzen Kehre ein Weg ab, dem wir bergauf folgen. Rechter Hand, etwa auf Höhe der Golfübungsplatzbegrenzung, steht eine Stele der Kunstroute Untersee: Eugen Segewitz malte hier 1924 den "Frühlingsanfang", mit weitem Blick nach Osten. In der Ferne ist das Berlinger Horn zu erkennen.

Etwas unterhalb der Stele führt links ein Feldweg duch die Obsplantagen. Nach wenigen Metern biegen wir rechts ab und steigen den Hang hinauf zur Eiche am Panoramaweg. Hier finden wir die Stele mit dem Bild "Am Untersee", gemalt 1936 von Erich Heckel, einem Küntlerfreund von Otto Dix. Dem Panaromaweg folgen wir nach Westen, durch den Wald hindurch bis zum Wegekreuz. Wer eine weite Wanderung machen möchte, folge der Beschilderung zum Horner Wasserturm. Wir aber wenden uns bergab nach Hemmenhofen, immer mit Blick auf das thurgauische Steckborn. Sobald wir linker Hand den Bauernhof erreicht haben, zweigt rechts ein Weg über den Hardtbühl ab. Auf der Höhe haben wir nochmals herrliche Aussichten nach Osten zur Insel Reichenau und manchmal bis Konstanz.

Der Weg führt nun entlang der ersten Häuser von Hemmenhofen hinunter zum Walter-Kaesbach-Weg. Der 1933 entlassene Leiter der Düsseldorfer Kunstakademie hatte auf dem Sandbühl (links oberhalb des Hohlwegs) sein Holzhaus errichtet (heute eingelagert). Seiner Empfehlung folgten zahlreiche Künstler auf die Höri, die u.a. in Hemmenhofen und Wangen sich niederließen. Auch Otto Dix wird so auf die Höri aufmerksam geworden sein.

An der Kreuzung folgen wir nur wenige Meter der Hauptstraße nach Osten. Dort steht eine Stele mit einem weiteren Bild von Erich Heckel: "Dorf am See".

Wir kehren um und folgen dem Otto Dix Weg bis zum Museum Haus Dix, wo wir auf der Dixschen Terrasse bei Kaffee und Kuchen den Blick auf den Bodensee genießen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Höri-Bus 7368 von Radolfzell oder Stein am Rhein, Haltestelle Hemmenhofen

Parken

Parkplätze im Otto Dix Weg (Achtung, Parkscheibe einlegen) oder Parkplatz beim Museum Fischerhaus
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Status
geöffnet
Schwierigkeit
leicht
Strecke
4,9 km
Dauer
1:30h
Aufstieg
157 hm
Abstieg
161 hm
mit Bahn und Bus erreichbar aussichtsreich Rundtour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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